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Duftveilchen-Viola odorata Previous | Next >

Duftveilchen - Viola odorata L.



Englisch: sweet violet, Common violet, sweet scented violet
Spanisch: viola, violeta común, violeta de jardín, violeta de olor, violeta dulce, violita
Französisch: Violette de mars, fleur de mars, violette odorante, violette de careme, violette des haies Duftveilchen-Viola odorata

Synonyme dt.:
Wohlriechendes Veilchen
März-Veilchen
März-Veilchen
Wohlriechendes Veilchen


Blatt: Die nach der Blütezeit auftretenden Blätter sind weit grösser als die früheren. Die Nebenblätter sind an ihrem Rande gefranst. Blätter tief -herzförmig -länglich. Blätter, Blatt- und Blütenstiele kurz-behaart, Kapsel flaumig. Die Nebenblätter sind spitz, die unteren ei-lanzettförniig, die oberen lanzettförmig.

Stengel bzw. Stamm: Rosettenstaude mit kurzem, dickem Erdstock und meist 10—20 cm langen Wurzeln.

Blüte: Die langen Blütenstiele mit nach der Blüte erschlaffenden Vorblättern tragen bespornte dunkel purpurviolette, wohlriechende Blüten. Der Griffel scheint hakenförmig, da die Narbe in ein herabgebogenes Schnäbelchen verlängert ist. Blumenkrone violett, zuweilen blau, selten weiss. Blütezeit März bis Mai.

Frucht bzw. Samen: Die Stiele der Frucht liegen auf dem Boden hingestreckt. Die kugelige Fruchtkapsel ist dicht kurzhaarig.

Vorkommen: ist heute weit über Europa und zum Teil über Nordamerika verbreitet. Vielfach kultiviert. Wächst, oft nur als Kulturrelikt, in Hecken und lichten Laubgehölzen auf den verschiedensten Böden. Sie verlangt viel Wärme, Feuchtigkeit und Nährstoffe. Ihr herdenweises Auftreten ist hauptsächlich durch die kräftige Ausläuferbildung bedingt.

Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)


Genussmittel, Nahrungsmittel
Blätter: kandiert, zu Salat, roh, Gemüse, Verdickungsmittel zu Saucen, Tee
Blüten: nach Erblühen zu Essig als Aroma, Salat, kandiert, Tee, Marmelade, zu Sirup eingekocht, Likör, Essig
Triebe: jung zu Salat, Gemüse


Medizinisch:

Aktivität : Insekten abweisend; Antibakteriell; Entzündungshemmend; Antimycotic; Fiebersenkend; Antiseptisch; Krampflindernd; Hustenstillend; Abführend; Cerebrosedative; CNS Depressant; Reizlindernd; Reinigend; Schweißtreibend; Entwässernd; Brechreizend; Erweichend; Schleimlösend, Hustenlöser; Fungizid; Hämolytisch; Schlaffördernd; Blutdruck senkend; abführend; Muskelrelaxans; Nervenstärkend; Schleimlösend; Beruhigend. 
Indikation  : Lymphdrüsenerkrankungen; Schüttelfrost; Anämie; Apostem; Arthrose; Asthma; Bakterien; Gallenprobleme; Blutungen; Bronchitis; Prellungen u. Blutergüsse; Steine; Krebs; Afterkrebs; Brustkrebs; Darmkrebs; Dünndarmkrebs; Gelenkkrebs; Mundkrebs; Sehnenkrebse; Magenkrebs; Halskrebs;  Zungenkrebs; Gebärmutterkrebs; Herzkrankheiten; Katarrh; Bleichsucht; Gallenblasenentzündung; Entzündungen; Verstopfung; Husten; Krämpfe; Dermatosen; Atemnot; Harnstrenge; Ekzeme u. Neurodermitis; Darmentzündungen; Epilepsie; Exanthem; Fieber; Pilze; Glossitis; Gicht; Grieß in Blase oder Niere; Kopfschmerzen; Hämorriden; Bluthochdruck; Heiserkeit; Hypochondrie; Hysterie; Gewebeverhärtung; Infektion; Entzündung; Schlafstörungen; Gelbsucht; Leukämie; Lupus; Malaria; Migräne; Milk Crust; Schleimhautentzündungen; Pilzinfektionen; Psychosen; Nervosität und Unruhe; Neurosen; Augenentzündungen; Dolor; Keuchhusten; Rachenentzündung; Rippenfellentzündung; Lungenentzündung; Proctosis; Venenentzündungen; Mandelentzündung; Ausfluss; Rheumatismus;  Sarkom; Sklerose; Halsdrüsengeschwulst; Halsschmerzen; Steine; Syphilis; Ticks; Typhus; Typhus; Tuberkulose; Gebärmutterentzündung; Wassereinlagerungen. 

Dosierung : 
1 gehäufter Teelöffel Blüten/Tasse Tee 1–2 ×/Tag;
2 Teelöffel Blüten in abgekühlten oder heißen Tee; 
1 g Wurzel; 
4–5 g Wurzel. 

Gegenindikation, Nebenwirkungen und Seiteneffekte  : 
Große Überdosierungen können Kreislauf beeinträchtigen und Atemnot, Magenerkrankungen, Nervosität und Unruhe verursachen.

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Speisewert:

Essbar, Nahrung

2 Bild(er) für diese Pflanze

Viola odorata


© Frank Lohrmann

Viola odorata


© Frank Lohrmann

Abmessungen:

Pflanze Höhe : 2.00 ... 12.00 cm x

Frucht Größe:



Samen Größe:

Wuchsform

Gehölze, Bäume excl. Halbsträucher
Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Kletterpflanzen, Lianen
Stacheln an Stamm oder Blatt

Blütezeit

Blütezeit März - 03
Blütezeit April - 04
Blütezeit Mai - 05

Pflanze Jährigkeit

Mehrjährig

Haare

Haare drüsig, warzig

Blätter

Blätter gegenständig oder wirtelig (quirlig)
Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter einfach, ungeteilt
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Blätter oder Blatteile gelappt oder geteilt
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Blätter mit durchsichtigen oder drüsigen Punkten oder Linien
Nebenblätter vorhanden (auch, wenn nur noch Narben zu sehen sind)

Blütenstand

Blüte einzeln
Blütenstand eine Rispe, einfach und monopodial
Blütenstand eine Spitze, einfach und monopodial
Blütenstand ein Büschel, einfach und monopodial
Blütenstand einfach und sympodial (Zyme, Wickel, Verzweigt)
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.)

Blüten

bisexuell
unisexual
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
zygomorph, dorsiventral oder monosymmetrisch oder unregelmässig
Blütenboden klein, (oberständiger Fruchtknoten)
Keine Staubgefässe
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter verwachsen (mindestens 2)
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Blütenblätter 5
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter verwachsen (mindestens 2)
Blütenblätter schuppig
Blütenblätter verzerrten
Staubbeutel 5, fruchtbar
Staubbäutel an der Basis fixiert
Staubbäutel nach Innen gerichtet
Staubbäutel länsschlitzig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Staubfäden verwachsen - EIn Rohr oder ein Bündel
Staubblätter mit auffälligem Anhängsel
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblätter 2 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 3 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 4 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 5 (frei oder vereinigt)
Fruchknoten 1-kammerig
Mehr als 2 Samen pro Fruchtkammer
Samenanlagen seitlich, Fruchtblätter verwachsen

Früchte

Frucht ist eine Kapsel (inkl. Hülse, Schote, Balgen)
Frucht ist eine Nuss (inkl. Schließfrucht, Spaltfrucht usw.)
Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat mehr als 2 Samen
Frucht mit Stacheln und Haken
Samen mit Flügeln
Samen mit Haaren
Samenmantel oder mantelähnliche Organe vorhanden
Keim gerade
Samen mit Nährgewebe

Verbreitung

Afrika
Asien
Australien und Ozeanien
Europa
Nordamerika
Südamerika