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Vogelmiere-Stellaria media Previous | Next >

Vogelmiere - Stellaria media (L.) Vill.



Englisch: chickweed, Chickwort, sarwort
Spanisch: capiquí, hierba de los canaries, pamplina, quilloi-quilloi
Französisch: Morsgeline, mouron blanc, mouron des oiseaux, bec de moineau, herbe ä l'oiseau Vogelmiere-Stellaria media

Synonyme dt.:
Gewöhnliche Vogelmiere
Gemeiner Meierich
Hühnerdarm
Vogelmire
Vogel-Sternmiere
Gemeiner Meierich
Hühnerdarm
Mäusedarm
Merider
Sternmiere
Vogel-Sternmiere
Vogelmiere
Vogelmire
Vogelkraut
Gemeiner Meierich
Hühnerdarm

Synonyme lat.:
Alsine apetala Kit. ex Nyman
Alsine avicularum Lam.
Alsine barbata Stokes
Alsine bipartita Gilib. [Invalid]
Alsine brachypetala Opiz
Alsine elongata Jord. & Fourr.
Alsine glabella Jord. & Fourr.
Alsine gussonii Jord. & Fourr.
Alsine media L.
Alsine media (L.) Druce [Illegitimate]
Alsine media var. transiens (Bég.) Tzvelev
Alsine repens Vell.
Alsine vulgaris Moench
Alsinella wallichiana Sw.
Arenaria vulgaris Bernh.
Holosteum alsine Sw.
Stellaria apetala Ucria ex Roem.
Stellaria media (L.) J.C. Sowerby & Sm.
Stellaria media (L.) Cirillo
Stellaria media var. apetala (Ucria ex Roem.) Gaudin
Stellaria media f. apetala Rouy & Foucaud
Stellaria vulgaris Raunk.


Blatt: Die Kapsel öffnet sich bis zur Hälfte oder noch tiefer, mit 6 Klappen; die Blätter sind breit, wenigstens die unteren eiförmig -länglich.

Stengel bzw. Stamm: ein- oder zweijährige rasenbildende Pflanze mit spindelförmiger Wurzel wird 20—40 cm hoch. Die behaarten aufsteigenden Stengel tragen eiförmige Laubblätter und weiße in lockeren Trugdolden stehende Blüten.

Blüte: Kelchblätter länglich, stumpf; Kronenblätter zweiteilig; Kapsel gedunsen. Samen dunkelbraun. Blüht in mehreren, einander folgenden Generationen fast das ganze Jahr hindurch.

Vorkommen: gedeiht mit Vorliebe auf Kulturland und in der Nähe menschlicher Wohnungen. Sie zählt zu den Ammoniakpflanzen. Heimat: Europa, W-Asien, weltweit verbreitet

Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)


Genussmittel, Nahrungsmittel
Kraut, Blüten: Salat, Gemüse, wie Spinat, Kräuterkäse, Kräuterquark
Enthält Mineralien, Vitamin C, Rutin.
Äusserst bekömmlich roh im Salat.



Medizinisch:
gegen Rheumatismus, Lungenerkrankungen, Wunden und Hautausschlägen

Aktivität : Entzündungshemmend; Juckreiz dämpfend; Fiebersenkend; Anti-Rheumatisch; Bitterstoff; Reizlindernd; Reinigend; Verdauungsfördernd; Entwässernd; Menstrautionsfördernd; Erweichend; Schleimlösend, Hustenlöser; Milchfluss steigernd; Giftig; Wundheilend. 

Indikation  : Abszess; Angina; Anasarka; Arthrose; Asthma; Beulen Vereiterungen und Furunkel; Bronchitis; Prellungen u. Blutergüsse; Insektenstiche; Krebs; Magenkrebs; Geschwüre; Entbindung; Durchblutungsstörungen; Entzündungen; Verstopfung; Zuckungen; Husten; Krämpfe; Dermatosen; Durchfall; Diphterie; Wassersucht;
Verdauungsstörungen; Ekzeme u. Neurodermitis; Mundfäule; Elephantiasis; Nasenbluten; Rotlauf; Exanthem; Fieber; Brüche; Magenerkrankungen; Gicht; Mundfäule; Bluthusten u. Blutsturz; Hämorriden; Hepatose; Heiserkeit; Hydrophobie; Infektion; Entzündung; Ekzeme Krätze und Juckreiz; Schleimhautentzündungen; Fettleibigkeit; Augenentzündungen; Dolor; Lungentuberkulose; Schuppenflechte; Venenentzündungen; Rheumatismus; Schmerzen; Halsschmerzen; Krämpfe; Geschwülste; Tuberkulose; Tumor;
Magengeschwüre und Darmgeschwüre; Ulcus cruris; Scheidenprobleme; Warzen; Wassereinlagerungen; Wunden. 

Dosierung :
1 Teelöffel Pflanzensaft 6–8 ×/Tag; 
2–3 Teelöffel Kraut in abgekühlten oder heißem Tee; 
0,25–0,5 Tasse frische Kraut;
6–12 g trockenes Kraut; 
9 g trockenes Kraut:45 ml Alkohol/45 ml Wasser; 
1–4 ml flüssiger Kraut Extrakt; 
1–5 ml Tinktur/Tag. 
Getrocknete und frische Pflanze
Aufguss äusserlich: aufbringen auf Wunden, waschen von Stellen mit
Hautausschlägen
Aufguss innerlich: Rheuma, Gicht, Bronchitis


Gegenindikation, Nebenwirkungen und Seiteneffekte  : 
Ein angeblicher Fall von Nitrat-Vergiftung, wahrscheinlich in Kombination mit Viagra.

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Speisewert:

Essbar, Nahrung

6 Bild(er) für diese Pflanze

Stellaria media


© José María Escolano @ flickr.com

Stellaria media


© José María Escolano @ flickr.com

Stellaria media


© Tico Bassie

Stellaria media


© Tico Bassie

Stellaria media


© Tico Bassie

Stellaria media


© Sarah Gregg @ Abruzzo, Italia

Abmessungen:



Frucht Größe:



Samen Größe:

Wuchsform

Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Stacheln an Stamm oder Blatt

Blütezeit

Pflanze Jährigkeit

Haare

Haare drüsig, warzig
Haare Sternzellig, auch 2-armig, verzweigt oder federig
Haare verzweigt

Blätter

Blätter gegenständig oder wirtelig (quirlig)
Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter einfach, ungeteilt
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Aderung in Längsblätter oder Teile (inkl. 3-teilige Blätter)
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Epidermid des Blattes papillös (nur Zweikeimblättrige)
Nebenblätter fehlen
Nebenblätter vorhanden (auch, wenn nur noch Narben zu sehen sind)

Blütenstand

Blüte einzeln
Blütenstand einfach und sympodial (Zyme, Wickel, Verzweigt)
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.)

Blüten

bisexuell
unisexual
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
Blütenboden klein, (oberständiger Fruchtknoten)
Blütenboden vergrössert, konisch oder kalbkugelförmig (oberständiger Fruchtknoten)
Staubgefässe vorhanden (Ringförmig oder Drüsen)
Keine Staubgefässe
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 4
Blütenhülle (Perianth) Segmente: 5
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle besteht aus ähnlichen Segmenten
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 4
Kelchblätter 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter verwachsen (mindestens 2)
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Blütenblätter 0 (inkl. Einem becherartigen Blütenkrone ohne Blätter)
Blütenblätter 4
Blütenblätter 5
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter schuppig
Corona vorhanden oder im Grunde Schuppig
Staubbeutel 1, fruchtbar
Staubbeutel 2, fruchtbar
Staubbeutel 3, fruchtbar
Staubbeutel 4, fruchtbar
Staubbeutel 5, fruchtbar
Staubbeutel 8, fruchtbar
Staubbeutel 10, fruchtbar
Blüte obidiplostemonous, doppelt so viel Staubblätter als Blütenblätter
Staubbäutel dorsal oder herzförmig fixiert
Staubbäutel an der Basis fixiert
Staubbäutel nach Innen gerichtet
Staubbäutel länsschlitzig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Staubfäden verwachsen - EIn Rohr oder ein Bündel
Sterile Staubblätter vorhanden (nur bei männlichen oder pferfekten Blüten)
Mehr als 1 Stiel, frei (Fruchtblätter verwachsen)
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblätter 2 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 3 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 4 (frei oder vereinigt)
Fruchtblätter 5 (frei oder vereinigt)
Fruchknoten 1-kammerig
1 Samen pro Fruchtkammer
2 Samen pro Fruchtkammer
Mehr als 2 Samen pro Fruchtkammer
Samenanlagen zentral, Fruchtblätter verwachsen
Samenanlagen mittig befestigt, oder bauchseits, wenn Fruchtblätter frei oder 1 Fruchtblatt
Samenanlagen an der Basis des Fruchtknotens befestigt

Früchte

Frucht ist eine Kapsel (inkl. Hülse, Schote, Balgen)
Frucht ist eine Nuss (inkl. Schließfrucht, Spaltfrucht usw.)
Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat 1 Samen
Frucht hat 2 Samen
Frucht hat mehr als 2 Samen
Samen mit Flügeln
Samen mit Haaren
Samenmantel oder mantelähnliche Organe vorhanden
Keim gerade
Keim gekrümmt
Samen ohne Nährgewebe

Verbreitung

Afrika
Asien
Australien und Ozeanien
Europa
Nordamerika
Südamerika