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Gewöhnliche Mahonie-Mahonia aquifolium Previous | Next >

Gewöhnliche Mahonie - Mahonia aquifolium (Pursh) Nutt.



Englisch: blue barberry, holly barberry, holly mahonia, trailing mahonia, holly leaved barberry, mountain grape, Oregon grape, Oregon hollygrape
Spanisch: uva de Oregón
Französisch: Mahonie de feuiJIes de houx Gewöhnliche Mahonie-Mahonia aquifolium

Synonyme dt.:
Mahonie
Fieder-Berberitze
Mahonie

Synonyme lat.:
Berberis aquifolium Pursh
Berberis piperiana (Abrams) McMinn
Mahonia piperiana Abrams
Odostemon aquifolium (Pursh) Rydb.


Blatt: immergrün, wechselstänigee, unpaarig gefiederte, lederige Fiederblätter, deren Rand bestachelt ist und die etwas an die Blätter der Stechpalmen erinnern.

Stengel bzw. Stamm: immerbrüner Busch.

Blüte: Mai bis August, aus den Blattachseln der oberen Bltter entspringende gedrängt stehende Trauben satt gelber Blüten. Diese haben neun Kelchblätter, sechs Kronblätter und sechs Staubblätter. Der oberständige Fruchtknoten bestehen aus einem Fruchtblatt.

Frucht bzw. Samen: Beeren stahlblau, bereift. Fruchtfleisch dunkelrot mit 2-5 eingebetteten Samen.

Vorkommen: Heimat: Nordwestamerika, in Europa oft als Hecke in Gärten und Parks.

Geschmack: sauer

Weitere Informationen, Nutzen: (Wichtiger Hinweis!)


Auf Grund eines geringen Berberin-Gehaltes (ca. 0,05%) haben die Beeren eine bakterizide Wirkung.

Die Zweige werden zu Kranzbindereien verwendet. In der Heimat bereitet man aus den Beeren
Wein und Branntwein.

Genussmittel, Nahrungsmittel
Vollreife Früchte können zu Saft, Gelee verarbeitet werden.


Alle anderen Pflanzenteile sind auf Grund des Alkaloid-Gehaltes von bis zu 2%, davon bis 1,5% Berberin, giftig

Volksmedizin:
bei chronischer Syphilis, hartnäckigen Hautkrankheiten und skrofulöser Kachexie, typhöse Fieber, Diarrhöen und Dyspepsie

Medizinisch:

Aktivität : Stimmungsverändernd; Amöbenzerstörend; AnAodisiakum; Anti-Alzheimer; Arthritis; Antibakteriell; Gegen Gallenleiden; AntiKrebs; Krampflösend; Antihelicobacter; Entzündungshemmend; Antioxidant; Anti-Peristaltisch; Antiprolific; Antipsoriatic; Fiebersenkend; Antiseptisch; Anti-Trypanosomiasis; Geschwürvorbeugend; Wasserausscheidung fördernd; Bitterstoff; gegen Blähungen; Galle treibend; Choleretikum; Augenmittel; COX-2-Inhibitor; Reinigend; Verdauungsfördernd; Entwässernd; Schleimlösend, Hustenlöser; Fungizid; Verdauungsbeschwerden mildernd; Blutdruck senkend; abführend; MDR Inhibitor; Erbgutverändernd; Appetitanregend; Parasiten abtötend; Beruhigend; Kräftigend, Stärkend; Gebärmutterkräftigend, Stärkend. 

Indikation Oregon  : Akne; Alzheimer; Amöben; Anämie; Appetitlosigkeit u. Magersucht; Arthrose; Bakterien; Blutungen; Bronchitis; Bronchorrhea; Prellungen u. Blutergüsse; Auszehrung; Krebs; Katarrh; Gallenblasenentzündung; Zirrhose; Erkältungen; Blutandrang; Verstopfung; Zuckungen; Husten; Schuppen; Dermatosen; Durchfall; Dyskrasie; Ruhr; Verdauungsstörungen; Harnstrenge; Ekzeme u. Neurodermitis; Darmentzündungen; Rotlauf; Fieber; Pilze; Gallensteine; Magenerkrankungen; Gicht; Grieß in Blase oder Niere; Helicobacter; Hepatose; Herpes; Bluthochdruck; Infektion; Entzündung; Schlafstörungen; Gelbsucht; Nierensteine; Ausfluss; Leishmaniasis; Malaria; Muskelschmerzen; Pilzinfektionen; Psychosen; Nervosität und Unruhe; Nervenschmerzen; Augenentzündungen; Dolor; Parasiten; Periosteosis; Lungentuberkulose; Röschenflechte; Schuppenflechte; Venenentzündungen; Hautausschlag; Rheumatismus; Nasenkatarrh; Halsdrüsengeschwulst; Nebenhöhlenentzündungen; Schmerzen; Halsschmerzen; Mundfäule; Steine; Syphilis; Trachoma; Tuberkulose; Typhus; Magengeschwüre und Darmgeschwüre; Gebärmutterentzündung; Vaginose; Gelbfieber; Wunden. 

DosierungOregon  : 
0,5 Teelöffel Wurzel Rinde/Tasse Wasser 1 ×/Tag; 
2 g Wurzel Rinde; 
1–2 ml flüssiger Wurzel Extrakt; 
10–20 Tropfen Flüssigextrakt/3–4 Stunden; 
0,3–1,5 g flüssiger Extrakt; 
0,6–3,75 g Tinktur. 
In der Homöopathie: dil. D 2, dreimal täglich 10 Tropfen.


Gegenindikation, Nebenwirkungen und Seiteneffekte Oregon  : 
Nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit. Nicht bei Kindern unter 1 Jahr.
Große Dosen von Berberin können tödliche Vergiftungen verursachen.

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Speisewert:

Essbar, Nahrung

3 Bild(er) für diese Pflanze

Mahonia aquifolium


© Gernot Hochmueller @ Vienna

Mahonia aquifolium


© Gernot Hochmueller @ Vienna

Mahonia aquifolium


© enbodenumer @ Mainz, Germany

Abmessungen:



Frucht Größe:



Samen Größe:

Wuchsform

Gehölze, Bäume excl. Halbsträucher
Krautige Pflanzen, Halbsträucher
Stacheln an Stamm oder Blatt

Blütezeit

Blütezeit Mai - 05
Blütezeit Juni - 06
Blütezeit Juli - 07
Blütezeit August - 08

Pflanze Jährigkeit

Mehrjährig

Haare

Blätter

Blätter wechselständig (exkl. Zweizeilig bei Einkeimblättriten)
Blätter einfach, ungeteilt
Blätter mehrteilig, verzweigt, kompliziert
Blätter gefiedert (4 oder mehr Blätter)
Geadert, gefiedert oder kaum sichtbar in Blätter oder Teile geteilt
Blattränder ohne Lappen, Zähne, Teile
Bltter oder Blatteile gezahnt, gesägt, gekerbt, usw.
Epidermid des Blattes papillös (nur Zweikeimblättrige)
Nebenblätter fehlen

Blütenstand

Blüte einzeln
Blütenstand eine Rispe, einfach und monopodial
Blütenstand ein Büschel, einfach und monopodial
Blütenstand verbunden, sympodial oder monopodial (Rispe, Thyrsos etc.)

Blüten

bisexuell
actinomorph bzw. Sternförmig, Radialsymetrisch, Radförmig usw.
Blütenboden klein, (oberständiger Fruchtknoten)
Keine Staubgefässe
Blütenhülle (Perianth) Segmente:> 6
Blütenhülle von Kelch und Krone
Kelchblätter 3
Kelchblätter mehr als 5
Kelchblätter untereinander frei
Kelchblätter schuppig oder verzerrt
Blütenblätter 6
Blütenblätter 9
Blütenblätter alle frei voneinander
Blütenblätter schuppig
Staubbeutel 6, fruchtbar
Anzahl Staubblätter = Anzahl Blütenblätter oder verschieden von Kelchblätter
Staubbäutel an der Basis fixiert
Staubbäutel nach Innen gerichtet
Staubbäutel röhrig öffnend
Staubblätter frei von Krone
Staubfäden nicht verwachsen
Stiele fehlend, Narben direkt aufsitzend
Stiel 1, oder: Stiele mehr oder weniger verwachsen (Fruchtblätter frei oder verwachsen)
Fruchtblatt 1
Fruchknoten 1-kammerig
2 Samen pro Fruchtkammer
Mehr als 2 Samen pro Fruchtkammer
Fruchtblätter frei von einander oder 1 Fruchtblatt
Samenanlagen an der Basis des Fruchtknotens befestigt

Früchte

Frucht ist fleischig (Beeren, Steinfrüchte, Kernobst)
Frucht hat 1 Samen
Frucht hat 2 Samen
Frucht hat mehr als 2 Samen
Keim gerade
Samen mit Nährgewebe

Verbreitung

Asien
Europa
Nordamerika